Herzlich willkommen!

Messe des Friedens

Ein Projektchor aus der Region hat in den letzten Wochen unter der Leitung von Seelsorgebereichsmusiker Thosten
Schmehr die Messe des Friedens von Reimund Hess aus dem Jahr 2003 eingeübt und bringt sie am kommenden Wochenende, 19. und 20. Oktober, in einer katholischen Abendmesse sowie in einem evangelischen Gottesdienst zur Aufführung.

Begleitet werden die Sängerinnen und Sänger dabei von der durch Bläser verstärkten Kirchenband der Ev. Kirche in Altenkirchen unter der Leitung von Martin Schmid-Leibrock.

Messe des Friedens AK
Die Messe des Friedens ist eine moderne Vertonung der Kernstücke der christlichen Liturgie in deutscher Sprache,
die durch ihren betont ökumenischen Ansatz und die Frische der Musikalität besticht. Alte Formeln werden wieder
lebendig, wenn sie so anschaulich musikalisch und textlich umgesetzt werden wie in dieser Vertonung.

Die Termine: Samstag, 19. Oktober, 18 Uhr in St. Joseph in Hamm und Sonntag, 20. Oktober, 10 Uhr in der
Christuskirche Altenkirchen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Neunzig Tage Wir - We are part of culture

Unter dem Motto „Neunzig Tage Wir“ bietet das KOMPA, Ev. Kinder- und Jugendzentrum Altenkirchen, vom 22. September bis zum 19. Dezember 2019 eine Veranstaltungsreihe zu den Themenfeldern „Vielfalt und Toleranz, Geschlechterrollen und Milieuzugehörigkeiten“ an. In diese Reihe gehören zwei Ausstellungen, Vorträge, zwei Fachtage (in Kooperation) und einiges mehr.

Zu unserer großen Eröffnungsveranstaltung wird herzlich eingeladen:
Donnerstag, 24. Oktober 2019, 18.00 Uhr
Theodor-Maas-Haus der Ev. Kirchengemeinde Altenkirchen
we are part of culture

Nacht der Lichter in Hamm

Herzliche Einladung nach Hamm - lassen Sie sich verzaubern!

Nacht der Lichter

Ich habe heute Gott getroffen

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.
Epheser 2,19

112_4802_RGBDer Sommer lädt uns ein zum Spazierengehen, zum Hören der Vögel und Libellen, zum Schmecken köstlicher Kirschen und Äpfel, zum Spüren des erfrischenden Wassers und der wärmenden Sonne auf unserer Haut. Doch Gott schenkt uns noch viel mehr, wenn wir nur einfach aufstehen, losgehen und unser Herz aufmachen.

„Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Flaschen Wasser und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise.

Er lief eine ganze Weile und kam in einen kleinen Park. Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten. Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade etwas zu trinken herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau.

Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. Und es war ein wundervolles Lächeln! Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch einen Schluck aus seiner Flasche an. Und sie nahm das Wasser gerne und lächelte wieder – noch strahlender als zuvor.

Der kleine Junge war selig. Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken aus ihrer Flasche – aber sprachen kein Wort.

Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritten hielt er inne und drehte sich um. Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie. Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.

Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: »Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?« Und der kleine Junge antwortete: »Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln!«

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie, warum sie so fröhlich aussah. Und sie antwortete: »Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und er ist viel jünger, als ich gedacht habe.«“

Auf einmal ist Gott so nah und ganz anders als ich immer geglaubt habe. Viel Freude in diesem Sommer in Gottes Haus!

Ihre Pfarrerin
Gudrun Weber-Gerhards