Herzlich willkommen!

Musik zur Marktzeit in den Sommerferien

Die großen Eröffnungsfeierlichkeiten muss die Evangelische Kirchengemeinde Altenkirchen noch etwas verschieben, aber erste Aktionen finden in der Konzertkirche bereits statt.

Den Anfang macht die charmante kleine Reihe Musik zur Marktzeit an allen sechs Donnerstagen in den Sommerferien. Der Konzertkirchenausschuss konnte fünf Künstlerinnen und Künstler aus der Region gewinnen, die das Publikum jeweils eine gute halbe Stunde lang mit hörenswerter Musik (nicht nur an der Orgel) verwöhnen. Dafür wurde bewusst der Donnerstagvormittag gewählt, an dem viele Menschen aus der Stadt und den Dörfern zusammenkommen, um auf dem Wochenmarkt einzukaufen, vielleicht auch einen Kaffee zu trinken und sich mit Freunden zu unterhalten. Als zusätzliches Angebot möchte die Ev. Kirchengemeinde hier die Möglichkeit bieten, sich für eine Weile bei guter Musik zu erholen und das Ambiente der Konzertkirche auf sich wirken zu lassen.

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Klaus-Erich Hilgeroth, ein in und um Altenkirchen seit Jahrzehnten tätiger und bekannter Organist, spielte auch beim zweiten Termin der Reihe Werke von Orgelmeistern des Barock und der Romantik. Dieses Mal hatte er sich jedoch Verstärkung eingeladen: Werner Buchner, sein Schwiegervater, begleitete ihn am Tasteninstrument zu einigen Bearbeitungen von barocken Tanzsätzen, die er auf der Posaune vortrug.

An den weiteren Donnerstagen werden noch Martin Schmid-Leibrock (mit Martin Gerhards am Saxophon), Dr. Werner Buchner, Dr. Günther Arbeiter und Ruth Erdmann die runderneuerte Orgel am neuen Spieltisch zu Gehör bringen.

Herzliche Einladung zu den weiteren Terminen: An allen Ferien-Donnerstagen jeweils um 11 Uhr, der Eintritt ist frei!

MzM

Sommerferien!

Wir wünschen allen schöne Ferien und einen erholsamen Urlaub!

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Was kommt?

Was für Zeiten, aber es wird besser. Auf jeden Fall wärmer… und Corona wird auch weniger, aber… so genau weiß man nicht, was kommt.

214_3301_rgbSo war es schon immer. Alles ist immer anders geworden. In der letzten Zeit hat sich halt sehr viel verändert, das nervt und wir hätten gerne manches so, wie‘s vorher war. Vielleicht kommt das ja so… Wir wissen nicht, was kommt.

Aber wir wissen, was bleibt: Gott bleibt, und Jesus und der Heilige Geist. In all den Veränderungen bleibt auch Gottes Gemeinde, und Pfarrerinnen und Pastoren, die Orgel, die Lieder und der Gottesdienst und die Kirche. Auch da bleibt so vieles… Und manches bleibt schon seit Jahrhunderten über die Zeiten hinweg. Sogar in der Zeit gibt es Dinge, die lange Bestand haben. Auch die Wiederkehr der Jahreszeiten, das bleibt. Es wird Sommer und die Natur belebt sich und wir mit. Ja so vieles ist so schnell anders geworden. Aber viel mehr bleibt auch.

Das, was wichtig ist, das bleibt und das trägt durch die Veränderungen. Was soll uns denn passieren? Noch ein Lockdown? Eine wirtschaftliche Not, oder andere Einschränkungen? Ändert das was an Gottes Liebe, ändert das was an Jesu Worten, an der Zusage, dass wir keine Angst haben brauchen? Seit Jahrhunderten haben unsere Mütter und Väter im Glauben mit den dauernden Veränderungen in der Zeit leben müssen, haben Seuchen, Katastrophen und Krieg durchlebt und auch gute Zeiten und Glück, aber im Glauben sind sie fest geblieben und Gott hat auch zu ihnen gehalten. Das ist immer noch so und das bleibt so.

Also, lasst uns auch in diesem Sommer ertragen, was wir ertragen müssen und genießen, was wir genießen dürfen. Mit wenig Angst und viel Gelassenheit und sommerlicher Fröhlichkeit. Im Vertrauen auf Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Amen.

Pastor Axel Mertig