Herzlich Willkommen bei der Evangelischen Kirchengemeinde Altenkirchen!

 

Festlich-fröhlicher Gottesdienst an Pfingstmontag

An Pfingsten erlebten die Gemeinden der Region (Almersbach, Hamm, Hilgenroth) in der Christuskirche in Altenkirchen einen beeindruckenden Gottesdienst. Kreiskantor Kuhlo brachte gemeinsam mit Pfarrerin Weber-Gerhards das Pfingstmusical "Die 3 Mutmacher" mit ca. 30 Kindern und Jugendlichen sowie 6 MusikerInnen und dem Team "Kirche mit Kindern" zur Aufführung.

Die einsamen und verängstigten Jünger erlebten, wie Gott ihnen neuen Mut schenkte und sie mit Hoffnung erfüllte. Am Beispiel des kleinen David im Kampf gegen den Riesen Goliath veranschaulichte Pfr'in Weber-Gerhards dieses Pfingstereignis, wie Gott uns ermutigt und zu neuem Leben und großer Kraft erweckt. Reverend Muhindo aus dem Kongo griff aus der Eliageschichte Gottes Zusage heraus: "Geh und iss, dein Weg ist weit!"

Fröhliche Pfingstlieder, ein afrikanischer Kanon und eine festliche Orgel-Toccata von Widor leiteten die BesucherInnen in den Festtag bzw. ins Forum, in dem anschließend die Gäste aus dem Kongo Bilder aus ihrem Alltag zeigten und man gemeinsam zu Mittag aß.

Pfingstmontag 16Pfingstmontag 16

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Konfi Castle 2016

von Mari-Linn Oerter und Lili Rhensius

Konfi-Castle 2016

Unsere Konfi-Fahrt begann damit, dass wir mit Bussen losfuhren und eine Stunde später in Hohensolms ankamen. Nach der Ankunft haben wir gemeinsam gegessen. Vor und nach dem Essen wurde jeden Tag gebetet. Danach ging es weiter mit der Happy hour. Wir haben gemeinsam gesungen, getanzt, Spiele gespielt und die Regeln des Castles erklärt bekommen. Um 23 Uhr ging es zum Beten in die Kapelle.

Morgens fand immer die Happy hour statt. Danach hatten alle Konfis mit ihren Pfarrer/innen Konfirmandenunterricht. Nachmittags suchte sich jeder zwei Workshops aus. Es gab verschieden Workshops, z.B. Abseilen, Fotos machen, Fußball spielen und noch mehrere Spiele. Nach dem Abendessen startete das Burgspiel. Das Burgspiel ist eine Rally, um die Burg kennenzulernen. Auch dieser Abend endete mit einem Gebet in der Kapelle.

Nach dem Konfirmanden-Unterricht am nächsten Tag und den Workshops schauten wir gemeinsam einen Film. Dann begann die Thomasmesse in der Regenbogenhalle. Dort konnte man eine Kerze selbst gestalten, über Gott sprechen und gesegnet werden. Am Abend ging es wieder in die Kapelle. Unser letzter Tag startete mit Frühstück, der Happy hour und damit, Sachen zu packen. Um 14.15 Uhr kamen wir in Altenkirchen an und unsere Konfi-Fahrt war beendet.

Es war rundum eine superschöne Freizeit, auch wenn wir alle ganz schön geschafft waren.


Hinweispunkte

Hinweispunkte

In einem Bericht über ihre gefährliche Flucht schildert ein syrischer Flüchtling, wie sie nachts mit dem Boot über die Ägäis fuhren. Er beschreibt die Unsicherheit, die die Flüchtlinge überkam, als sie in stockdunkler Nacht auf dem Meer jede Orientierung verloren hatten. Die Unsicherheit wurde immer größer, viele verzagten, jammerten. Lohnte es sich überhaupt, noch weiter zu machen? War ihr Unterfangen nicht sinnlos? Dann riss die Wolkendecke ein wenig auf und gab für einen Augenblick einen Ausschnitt des Sternenhimmels frei – gerade genug, dass sie einen Stern erkennen konnten, den Polarstern. Jetzt wussten sie wieder wohin. Es war klar, in welche Richtung sie fahren mussten, und ihre Hoffnung machte sie zuversichtlicher.

So ist das wohl in finsterer Nacht. Da kann man sich schon mal verirren, und doch gibt es, wenn man aufpasst, Hinweispunkte, sich neu zu orientieren. Auf dem Weg des Lebens ist es eigentlich genauso. Nur, wer möchte da berichtigt werden? Er müsste ja zugeben, dass er etwas falsch gemacht hat. Wer kehrte schon gerne um? Man müsste ja zugeben, dass man die falsche Richtung eingeschlagen hat (Regierung, Kirchenleitung, Lieschen Müller, ...) Wie schwer das fällt!

Aber auch das andere gilt: Wer liefe schon gern in die falsche Richtung? Und doch geht es uns oft so, dass wir nicht wissen, wo es lang geht, dass wir unsicher sind, wohin der nächste Schritt unseres Lebens führen soll. Es ist dann, als wäre alles dunkel um uns. Wir sind irritiert, unsicher und verkrampft. Rechte Freude will da nicht aufkommen. Wir fühlen uns leer und überfordert. Die einen trotten dann abgestumpft weiter, die anderen machen sich mit hektischem Aktionismus Mut. Aber hoffnungsvoll und fröhlich ist keiner dabei.

Jesus sagt seinen Jüngern: Es gibt da noch eine andere Möglichkeit. Ich schiebe euch die Wolken ein wenig auseinander, dass ihr durch den Horizont sehen und euch an mir orientieren könnt, damit ihr die richtige Richtung für euer Leben findet.

Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben (Joh 8, 12).

Herzlichst Ihr Pfarrer
A. Werner Zeidler